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Campingausbau 3.0 - Das Projekt

Discovery als Wohnmobil

 

Da ich nach einer Lösung gesucht habe, bei zB. Gewitter oder anderem extremen Wetter, im Auto zu schlafen, stößt man schnell auf Wohnmobile.

 

Was sind Wohnmobile? Es sind Mobile, in denen man wohnen kann.

 

Nach ein wenig Internetrecherche bin ich auf ein paar Discoveryumbauten gestoßen, die mit einem Hubdach ausgestattet waren, und dadurch als Wohnmobil zugelassen werden konnten.

 

Nachdem ich in einigen Facebook Foren die Idee geäußert habe, meinen Disco nicht nur als Wohnmobil umzubauen, sondern auch so zuzulassen, waren sich eigentlich alle einig. Bei einem Discovery ist das nicht möglich. 

 

Ich bin gespannt.

 

Also habe ich mich bei TÜV und DEKRA informiert. 

( das variiert tatsächlich von Bundesland zu Bundesland - wie sollte es auch anders sein ind Deutschland)

 

Mindestens folgende Kriteren müssen erfüllt werden:

- Tisch und Sitzgelegenheit

- Schlafgenlegenheit

- Kochgelegenheit

- Einrichtung zum unterbringen von Gepäck und sonstigen Gegenständen.

Die Ausrüstungsgegenstände sind im Wohnbereich fest anzubringen, mit Ausnahme des Tisches, der leicht entfernbar sein kann.

 

Das Thema Stehhöhe ist schon länger vom Tisch und dass eine Tolieltte verbaut sein muss, gab es, glaub ich, noch nie.

 

Okay also mal grob geguckt und mit Sketchup eine Skizze gemacht.

 

Ok. Das war vielleicht etwas zu optimistisch auf den ersten Blick. Nachdem ich erst mal die kompletten Verkleidungen und die beiden, nicht benötigten Sitze ausgebaut habe, konnte ich die genauen Maße nehmen und die ersten Schablonen anfertigen.

Ganz schön viel Platz in dem Koffer. Plan ist es, mit drei Sitzplätzen, zwei Schlafenplätzen, einem Hundeplatz, Kochstelle und einem Waschbecken mit fließend Wasser so unterzubringen, dass immer noch genug Platz für Gepäck, Dutch Oven, Gas Grill mit Flasche da ist. Ebenso, muss die Kühlbox von innen und außen zugänglich sein und die Kurbel für das Reserverad muss mit wenig Aufwand erreichbar sein. 

 

Also ran an den PC und mit Sktechup spielen und ausprobieren.

 

Das Programm erspart einem fast komplett das ausprobieren am lebenden Objekt. Bei dem Wetter genau das Richtige ( es ist derzeit Winter und ich habe keine Halle zum schrauben)

Gegen die Langeweile habe ich die getönten Scheiben mit einer schwarzen Klebefolie kaschiert und direkt die Schablone für die Dämmplatten erhalten. Diese Dämmplatten sollen auf die Scheiben geklebt werden, und damit man keinen Kleber durchscheinen sieht, habe ich mich für blickdichtes Schwarz entschieden.